Erneuerung und Umlegung von Beregnungsleitungen in Klein-Rohrheim

Projektlaufzeit: 2016 – 2017

AUFGABE / RANDBEDINGUNGEN / PROJEKTBESCHREIBUNG

Umlegung von teilortsfesten Beregnungs­anlagen im Zuge des Baus der B44 (neu)


Projektdetails
AuftraggeberWasserverband Hessisches Ried
Leistungen– Trinkwasserversorgung, Brauchwasser

– LP 1 – 9 u. örtl. BÜ

– 1.000 m Trinkwasserleitung DN100-400
ProjektzeitraumBauzeit: Dezember 2016 – März 2017
Projektdauer: 2016 – 2017

Die Beregnungsleitungen des Wasserver­bandes Hessisches Ried waren im Rahmen eine Straßenbaumaßnahme von Hessen Mobil umzulegen. Durch die geplante Straße, die über bisherige landwirtschaftlich genutzte Flächen führen würde, änderten sich die zu bewässernden Ackerflächen (inkl. Flurbe­reinigung). Dies machte erforderlich, dass Leitungen neu verlegt, vergrößert oder stillgelegt wurden. Zudem waren die vorhandenen sowie die zusätzlichen Querungen mit der neuen Straßenparzelle so auszubilden, dass ein späterer Leitungszugang ohne Straßenauf­bruch möglich ist.

Leistungen

Im Einzelnen wurden die Leistungsphasen 1 bis 9 einschl. der örtlichen Bauüberwachung bearbeitet.
Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Wasserverband und Hessen Mobil als Straßenbaubehörde. Zudem waren archäologische Grabungen in den Bauablauf zu integrieren. Hierbei konnten durch gute Koordination und frühzeitige Einbindung der archäologischen Landesamtes ein zügiger Ablauf der Grabungen sichergestellt und dadurch eine deutliche Kostenersparnis erzielt werden.

Für die Arbeiten stand nur ein geringes Zeitfenster zur Verfügung, da die neuen Beregnungsleitungen bereits im März wieder benötigt wurden. Daher wurde der Eignung für niedrige Einbautemperaturen bei der Materialwahl eine besondere Bedeutung zugewiesen. Überwiegend wurden duktile Gussrohre der DN 400 bis 100 verlegt. Querungen mit der geplanten Bundesstraße erfolgten in Mantelrohren aus Stahlbeton.